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Hasselholz ist Teil eines Weilers aus vier Höfen und wurde erstmalig im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die heutigen Wirtschaftsgebäude und Pächterhaus stammen aus der Zeit um 1830. Das "Herrenhaus" als jüngster Bestandteil der geschlossenen Viereck-Hofanlage wurde 1871 fertiggestellt und diente als Sommerwohnung einem Aachener Tuchfabrikanten.

Im Ersten Weltkrieg wurden französische Kriegsgefangene auf Hasselholz interniert. Im September 1944 war Hasselholz zwei Wochen lang Teil der deutschen Verteidigungsfront gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen. Es kam zu schweren Kriegsschäden, deren Spuren am Hof auch heute noch beretes Zeugnis der damaligen Verhältnisse ablegen.

In der Nachkriegszeit war Hasselholz wegen seiner Nähe zum Dreiländereck Schauplatz zahlreicher Schmugglerzüge und auch Ausguck des Zolls.

 

"Pächterhaus"

Das in den sechziger Jahren eingerichtete Landschaftsschutzgebiet des Johannisbachtales hat sich zum wichtigen Naherholungsgebiet für den Aachener Südwesten entwickelt. Zusammen mit dem Kannegießerbachtal versorgen diese zwei Grünzüge den mittlerweile dicht bebauten Aachener Talkessel vor allem nachts mit Frischluft aus dem Aachener Wald.

Die hohe Wertschätzung durch die Bevölkerung wurde 1999 deutlich, als der Versuch, Hasselholz in einem Golfplatz umzuwandeln, zahlreiche Bürgerproteste auslöste.

"Herrenhaus"
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