Startseite
Aktuelles
Hasselholz
Rinder
Pferde
Kleinvieh
Obstanbau
Hofladen
Kontakt
Links
Impressum
Unsere Limousin-Rinder

Die Mutterkuhhaltung ist die natürlichste Art der Rindfleischerzeugung. Die Mütter kalben nach ca. 290 Tagen Tragezeit im Frühjahr (März/April). Kuh und Kalb bleiben für acht bis zehn  Monate zusammen.  Das Kalb (Zwillinge sind mit 1% der Geburten selten) trinkt die gesamte Milch selber und beginnt im Alter von 1 Woche mit der Raufutteraufnahme (Heu/Silage bzw. Gras in der Weidesaison). Die täglichen Zunahmen liegen für Bullenkälber zwischen 1000 und 1300 g und für Mutterkälber bei 800 g. Sechs bis acht Wochen nach dem Kalben werden die Mütter durch den frei in der Herde mitlaufenden Bullen wieder gedeckt, denn diese exstensive Produktionsform lohnt nur, wenn die Mutterkühe jedes Jahr kalben. Die Herde stellt also einen echten Familienverband dar. Zur Vermeidung von Inzucht wird der Bulle alle drei Jahre ausgetauscht, sobald eigene Töchter zum Decken anstehen. Die "Stammütter" dagegen können im Schnitt 12 bis 15 Jahre in der Herde bleiben. Als Erstkalbealter wird von uns 30-36 Monate angstrebt, also rund ein halbes Jahr später als im konventionellen Bereich. Eine Kuh ist allerdings erst mit rund 5 Jahren voll ausgewachsen.

Die Rasse Limousin ist nach ihrem Herkunftsgebiet in Frankreichs Südwesten benannt und zeichnet sich durch exzellente Fleischqualität und feinen Knochenbau aus. Wegen der geringen Geburtsgeweichte von 34- 42 kg ist die Rasse Limousin für ihre leichten Geburten bekannt, so dass sich die Geburtshilfe auf wenige Ausnahmefälle beschränken kann.

Limousin-Rinder können auch geringere Futterqualitäten gut ausnutzen und eignen sich deshalb auch zur Beweidung von Naturschutzflächen. Limousins sind ausgezeichnete Mütter, was den Bauern bei der Markierung der neugeboren Kälber mit den vorgeschriebenen Ohrmarken auch schon mal vor Probleme stellt und den taktischen Rückzug angeraten erscheinen läßt, zumal unsere Tiere ihre im Alter imposanten Hörner behalten dürfen. Die derzeit propagierte Zucht auf Hornlosigkeit wird von uns nicht mitgetragen.

Ein Problem dieser Rasse stellt ihr Temperament dar, das viel Zuwendung und Streicheleinheiten verlangt, um ihr Vertrauen zu erreichen. Menschenbezug ist auch ein Kriterium bei der Auswahl der Schlachttiere.

Es wird kein Kraftfutter an die Rinder verfüttert und nur selbst erzeugtes Grundfutter (Kleegras und 1.Wiesen-Schnitt) als Winterfutter eingesetzt. Wir sind bei der Schlachtung und Zerlegung zugegen und die Vepackung und Etikettierung erfolgt durch uns selbst. Wir sind deshalb davon überzeugt alles getan zu haben, Ihr Vertrauen zu rechtfertigen.

Vermarktet werden in unserem Betrieb überwiegend Absetzer, Ochsen und Jungbullen im Alter von 10-23 Monaten.

Kommen Sie und überzeugen sich selber bei einem Besuch unseres Betriebs!

Lara hilft uns
bei der Arbeit
mit den Rindern...

Letzte Änderung: 13.12.2011